Glücks-Gehirnwäsche auf der Reise ins Herz

Habt Ihr oft keine Zeit und Ruhe, Euch etwas Gutes zu tun? Oder Ihr findet es lästig, Euch so was extra vornehmen zu müssen … für Gelegenheiten sorgen zu müssen … den Rahmen zu bestimmen … alles schon wieder viel zu anstrengend?

Geht mir nie so. *lach*

Und weil ich so was überhaupt nicht verstehen kann, heute mal wieder ein Kurz-und-Knackig-Tip aus der Tube:

Glücksgehirnwäsche in 60 Sekunden

Ich werde das jetzt mal 21 Tage machen und vielleicht berichten, ob und was sich dadurch verändert.

Ich wünsche allerseits einen sonnigen Tag voller glücklicher Momente!

 

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Zucchini-Kartoffel-Süppchen im Exotic-Style

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Ich bin im anhaltenden Zucchini-Rausch (vermutlich werde ich hinter den Ohren schon grün). Heute war eine Suppe dran. Und ich dachte mir: Was mit Kürbis und Orange geht, müsste doch auch eigentlich mit Zucchini und Ananas funktionieren … Gedacht, getan, für gut befunden 😉

Man nehme:

5-6 Zucchini von der mittelgroßen Sorte
4 ebenfalls mittelgroße Kartoffeln
2 daumendicke Scheiben frische Ananas
2 Zwiebeln
1 daumendickes Stück frischer Ingwer (gerieben)
1 EL Kreuzkümmel (frisch gemörsert)
2 TL Curry
3 TL Miso-Brühe (oder Gemüsebrühe, wenn Miso aushäusig sein sollte)
Öl zum Anbraten
1,7l kochendes Wasser (genauso viel passt nämlich in unseren Wasserkocher *lach*)
100ml Kokosmilch
Salz

Und so geht’s:

Zucchini waschen und grob würfeln. Kartoffeln schälen und ebenfalls in Würfel schneiden. Das muss nicht so arg klein sein, weil das Ganze zum Schluß eh püriert wird.

Zwiebeln kleinschneiden. Mit dem gemörserten Kreuzkümmel, dem Curry und dem geriebenen Ingwer zusammen im Öl anschwitzen.

Die Zucchini und die Kartoffeln dazugeben. Alles zusammen etwas Röstaroma annehmen lassen. Dabei gelassen rühren.

Nun das kochende Wasser angießen und die Miso-Brühe dazugeben. Die Herdplatte runterschalten und die Zutaten gar köcheln (ca. 15 Minuten). Währendessen die Ananasscheiben vorbereiten und stückig schneiden. Die Ananas dazugeben und weitere 5 Minuten köcheln lassen.

Wenn Kartoffeln und Zucchini komplett durchgegart sind, die Suppe pürieren. Für die Geschmeidigkeit noch die Kokosmilch unterziehen. Evtl. nachsalzen, falls nötig.

Guten Appetit!

Drama, baby drama! – Oliven-Linsenpaste küsst Pumpernickel

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Mir schwebte schon länger vor, mal einen Brotaufstrich aus Beluga-Linsen zu fertigen. Ich finde die vom Geschmack her ja ganz großartig und als Beilage, sind sie auch optisch eine Bereicherung. Mir war allerdings auch klar, dass sie als Aufstrich unter ästhetischen Gesichtspunkten vermutlich eher in die Rubrik ’naja‘ wandern würden. Also hab ich mich an das erinnert, womit schon Miles Davis berühmt wurde: Was man nicht verbergen kann, kann man genausogut kultivieren und als Konzept verkaufen 😉

Darum habe ich die Linsen mit Olivenpaste verbandelt und kräftig gewürzt. Ich finde in Kombination mit Tomate wirkt das wunderbar dramatisch *freu*.

Man nehme (für den Aufstrich):

80g schwarze Olivenpaste (von Baktat … jibbet beim Netto für kleines Geld im Sortiment oder natürlich beim türkischen Lebensmittelhändler Eures Vertrauens)
80g Belugalinsen
5 EL Kürbiskerne
1 mittelgroße Zwiebel
1/2 TL Salz (ich hab, wie oft mein selbstgemachtes Bärlauchsalz genommen)
1-2 EL Zitronensaft
1 TL Thymian
1 TL Majoran
Olivenöl

Und so geht’s:

Die Linsen in der doppelten Menge ungesalzenen Wassers weich kochen.

Die Kürbiskerne in einer Pfanne trocken anrösten, bis sie anfangen zu knistern.

Die Zwiebel kleinschneiden und mit Thymian und Majoran zusammen in Olivenöl andünsten.

Alle Zutaten im Mulitzerkleinerer musen und nach Belieben Olivenöl für die Geschmeidigkeit zufügen, falls nötig.

Die Anrichtung, wie auf dem Bild zu sehen:

Pumpernickelscheiben als Grundlage nehmen. Zunächst eine Schicht Oliven-Linsen-Aufstrich als ‚Kleber‘, dann eine Scheibe Cocktailtomate, dann wieder die Paste, frische Kresse darauf … und nun noch einen Tomatendeckel aufsetzen.

In den Mund hineinspringen lassen und genießen!

Ich finde die Kombi aus Frische, leichter Schärfe der Kresse, süßlichem Pumpernickel und nussig-würziger Paste superlecker. Ich hoffe, Euch schmeckt es genauso gut 😉

Ich wünsche Euch einen schönen Restsonntag,

Cynthia

Unsere Brombeeren parlieren Sizilianisch ^^ – More al limoncello

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Die ersten Brombeeren sind geerntet! Unter vollem körperlichen Einsatz und unter Inkaufnahme diverser Blessuren und Brennesselverbrennungen haben wir heute verwilderte Sträucher einer ersten Inspektion unterzogen und einiges für erntereif befunden. – In den letzten Jahren habe ich Brombeeren gerne mit Mirabellen zusammen verarbeitet. Aber in diesem Jahr waren die Mirabellen-Ernter leider schneller als ich 😦

Aber auch das hat sein Gutes: Ich habe ein neues Rezept erfinden müssen und das teile ich natürlich gleich mit Euch!

More al Limoncello

 

Man nehme:

1 kg Brombeeren
500 g Gelierzucker 2:1
3-4 Zweige Rosmarin
4 EL Limoncello/Limoncino (italienischer Zitronenlikör, der eine herrlich herbe Note hat)

Und so geht’s:

Die Brombeeren verlesen, evtl. kurz abbrausen. Die Rosmarinzweige anquetschen (z. B. mit der Seite eines großen Küchenmessers). In einem hinreichend großen Topf die Beeren und den Rosmarin unter Zugabe von ein bisschen Wasser (der Boden des Topfes sollte gerade so eben bedeckt sein) aufkochen. Ungefähr 10 Minuten köcheln lassen, bis die Beeren ganz zerfallen sind und der Rosmarin gut Aroma abgegeben hat.

Die Rosmarinzweige entfernen und die Beeren mit dem Pürierstab bearbeiten. Wenn Ihr es nicht so kernig mögt, könnt Ihr jetzt das Mus durch ein Haarsieb streichen. Dann braucht Ihr allerdings weniger Zucker, da müsstet Ihr dann noch mal abmessen. – Ich war dazu heute zu faul und mich stört es auch nicht, wenn ich mal auf so ein Kernchen beiße.

Nun den Gelierzucker dazu und 3-4 Minuten aufkochen. Gelierprobe machen. Den Topf von der Herdplatte ziehen und erst jetzt den Limoncello unterziehen. Abfüllen … fertich.

Leeeeiiiiider habe ich eine größere Menge Marmelade, die in kein Glas mehr passen wollte und die zu viel zum Schnabulieren ist … Da müssen wir wohl morgen leider Apfelpfannkuchen mit Creme fraiche und der Neukreation essen. Schade, schade, schade … *sabber*

Ich wünsche Euch einen schönen Restsonntag und eine erholsame Nacht!

Magic Monday #6 – phobisch/gruselig schön

Das is‘ ja mal wieder ein Thema bei paleica … ^^

Mit Phobien kenn ich mich aus. Die meisten find ich jetzt nicht besonders schön … auf der anderen Seite hab ich schon so manche Angst in meinem Leben überwunden und weiß, dass keine Phobie ‚für immer‘ sein muss, wenn man es nicht möchte. Und das ist dann doch wieder schön. Find ich jedenfalls.

Als ich das Thema las, musste ich sofort an vorgestern denken … da stieg nämlich ein Fesselballon direkt vor meinen Augen auf und ich beschloss, dass ich per sofort keine Höhenangst mehr haben würde. Mit so einem Ding muss ich endlich mal fliegen! Und wenn ich die Angst danach noch dringend brauchen sollte … dann darf sie meinetwegen wiederkommen.

 

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Das nächste ist eins für Stephen-King-Fans … Hier hat sich ES in der Kanalisation versteckt und seinen Atem von dort in die kalte Winterwelt entlassen … seht Ihr, wie sich seine Zähne abgebildet haben?

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Und noch etwas aus der monströsen Ecke 😉

Nichts hat in meinem Leben mehr Angst und gleichzeitig mehr Freude ausgelöst als schwanger zu sein. Doch manchmal war es auch ganz schön gruselig … da bewegte sich ein vollkommen fremdes Wesen in mir, schon jetzt ganz spürbar mit eigenem Willen und Gefühlen. Ich war nicht mehr Herrin meiner selbst … es beeinflusste mich in jedem Moment meines Daseins. Und ich hatte so gut wie keine Macht darüber, was es da in mir anstellte.

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Alles wird gut!

Einen schönen Mittwoch noch allerseits 🙂

2:0 für Dattelcreme und Stachelbeergelee!

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Heute mal ein süßes Frühstück 🙂

Ich bin ja sonst eher der herzhafte Typ … und mache Abstecher ins süße Genre eher selten und meist in Form von Marmeladenkocherei. Gestern hatte ich mal Lust, meine Kochkompetenzen zu erweitern und habe mich an einen Stabilo-Aufstrich gewagt. Da ich vor ein paar Tagen schon ein neues Gelee gekocht habe, dass ich Euch noch nicht präsentiert habe, bekommt Ihr heute gleich zwei auf einen Streich:

  1. Stachelbeergelee
  2. Dattel-Kokos-Aufstrich

Für das Stachelbeergelee:

Frische, am besten selbstgeerntete Stachelbeeren (wenn man sie sich mit Kratzern an den Unterarmen selbst verdient hat, schmecken sie gleich noch einmal so gut)
Gelierzucker 2:1
Arabisches Kaffeegewürz (von Eder … Ihr könnte natürlich auch gern das von Schuhbeck zum 4fachen Preis in gleicher Zusammenstellung kaufen)

Und so geht’s:

Die Stachelbeeren im Dampfentsafter entsaften. Den erhaltenen Saft im angegebenen Verhältnis mit dem Gelierzucker mischen (750ml Saft auf 500g Zucker). Auf 1,5l Saft habe ich einen halben TL Kaffeegewürz gegeben. Aufkochen. Schon jetzt aus Vorfreude und wegen des entstehenden Duftes eine Portion Glücklichsein genießen. Gelierprobe. Abfüllen. Fertich.

Mmmmmmh!

—snip—

Und noch das Rezept für die Dattel-Kokos-Creme, genauso einfach:

100g getrocknete Datteln (waren bei mir 14 St.)
100g Kokoschips
2 St. kandierter Ingwer
einige Tropfen Sesamöl
Kokosmilch (75%)

Zubereitung:

Die Datteln in Stücke schneiden, wie Euer Mixer es braucht, um gut mit ihnen fertig zu werden. Den Ingwer ebenfalls kleinschneiden.

Datteln, Kokoschips, Ingwer und einige Tropfen Sesamöl in den Mixer geben und solange bearbeiten, bis eine homogene Masse entsteht. Nun nach Belieben Kokosmilch zufügen, bis die Masse die Streichfähigkeit erreicht hat, die Ihr Euch wünscht. Abfüllen und ab in den Kühlschrank damit. Dort sollte die Creme auch aufbewahrt werden. Die Datteln haben zwar einen hohen Zuckeranteil (ca. 65%), schaffen es aber vermutlich nicht, die Sache dauerhaft zu konservieren. Bei den momentanen Temperaturen ohnehin nicht.

Der Aufstrich wird im Kühlschrank ziemlich schnittfest. Wenn Ihr ihn wieder geschmeidig genießen wollt, holt Ihr ihn am besten schon einige Zeit vor dem Frühstücken aus der Kühlung.

Ich finde den Geschmack wirklich paradiesisch und bin ganz hin und weg! Dass die Datteln noch jede Menge mitbringen, was ich eh gut gebrauchen kann, macht den Genuß dann noch vollständiger: sie sind mit dem hohen Anteil an Vit B die reinste Nervennahrung und auch sonst ernährungstechnisch ein ziemlicher Bringer.

Ich wünsche Euch einen schönen Sommertag!

Magic Monday #5 – anders anders

Aus dem Magic Monday ist ganz schnell wieder ein Late Thursday geworden … aber so isses. Leben will ja zwischendurch auch noch gelebt werden 😉

Dass Motto dieser Woche im Magic-Monday-Projekt bei paleica lautet ‚anders/fremd‘. Damit kann ich ziemlich viel anfangen … fühle ich mich doch fast mein ganzes Leben schon fremd und anders. Aber: keine Angst, ihr bekommt jetzt kein gutes Dutzend Selbstporträts von mir zu Gesicht (obwohl DAS wirklich mal eine Herausforderung für mich wäre).

Andersartigkeit ist ja oft auch Einzigartigkeit und damit stellt sie für mich immer auch einen ganz besonderen Reiz dar. Fremdes und Andersartiges weckt meine Neugier und mein Interesse. Da schaue ich gerne zweimal hin.

Nu aber mal Bilder …

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Wie wundervoll und eigensinnig von diesem Blatt … „Ich mach da nicht mit! In mir ist noch jede Menge Leben … das koste ich aus, bis zum letzten Moment!“

 

Auge

 

Nicht nur haben Wände Ohren … manche Bäume auch Augen.

 

Einzig-artig Sind wir nicht alle Mutanten?

Irgendwie sind wir alle anders … manche nur ein wenig offensichtlicher.

—snip—

Und nun noch ein kurzer Ausflug ins Elfenreich …

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… am Torwächter vorbei geschlichen …

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… schnell durchs Tor geschlüpft …

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… ein Elfenheim gefunden … bezauberndem Gesang gelauscht … und wieder davongeschlichen.

Jetzt geh ich in Eurer Magie stöbern … und wünsche Euch noch einen schönen Donnerstag so, wie Ihr ihn am liebsten habt!