Inspiration: Musik aus Müll

Dieser Film ist ein schönes Beispiel für meine Rubrik: ‚Irgendwas geht immer‘

Keine Situation ist so schlecht, dass nicht noch etwas Schönes daraus erwachsen könnte. Es braucht nur Ideen und Mut:

 

 

Ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntagnachmittag!

Schnipsel – unperfekt

Seit Monaten haben ich hier nichts geschrieben. Dabei herrscht in meinem Kopf nicht gerade Ideenmangel… Irgendwie ist da ein Knoten. Und er will und will sich nicht von alleine lösen.

Jetzt habe ich so viele Nächte mehr oder weniger gut geschlafen und gehofft aufzuwachen mit einem Ich-fühl-mich-frei-und-leicht-Gefühl und dieses zu nutzen, um mich voller Elan auch diesem Blog zu widmen. Und … Essig. Wird einfach nicht.

Ich vermute mal, ich werde etwas TUN müssen *lach*

Z. B. einfach drauflos zu schreiben, wie ich das jetzt gerade mache. Ohne Ziel. Einfach nur, um es zu TUN.

Hmm. Das fühlt sich so ein bisschen wie das Schreiben von Morgenseiten*  an. Das könnte ich eigentlich auch mal wieder… oder ich lass es. JETZT bin ich hier. Punkt.

In den letzten Tagen bin ich immer wieder auf zwei Themen gestoßen: Identität und Unperfektheit. Scheint gerade ‚in‘ zu sein. Vielleicht lese ich auch selektiv? Jedenfalls sind beide Dinge immer wieder in meinem Fokus. Statt darüber noch endlos nachzudenken, kann ich eigentlich (jaja) auch gleich die ersten Gedanken umsetzen. – Dazu erst einmal eine Inspiration von Brené Brown:

„Unsere Aufgabe ist nicht, unseren Kindern zu sagen, dass sie perfekt sind. Unsere Aufgabe ist, sie perfekt zu halten und ihnen zu sagen:“Weißt Du was? Du bist unvollkommen und Du wirst Probleme haben. Aber Du bist der Liebe und Zugehörigkeit würdig.“

Wie erleichternd. All meine unperfekten Gedanken und Projekte. Ich würde nirgendwo hinkommen, wollte ich an jedem noch feilen bis es perfekt ist und der Öffentlichkeit würdig. Für MICH sind sie es ja schon, während ich dabei bin. Ich liebe die Dinge, die ich fabriziere, meine unangepassten Gedanken. Ich kann eigentlich (irgendwann gewöhne ich mir das ab, versprochen.) auch damit aufhören, sie ‚gesellschaftskompatibel‘ zu machen. Allen kann ich es sowieso nie recht machen. Dann doch lieber Menschen erreichen, die mit meiner Denke klar kommen… die mit MIR klar kommen. Zu ALL meinen Facetten stehen: Mrs. Perfect (das ist ganz leicht) UND zur wilden Chaosfrau (das ist jetzt nicht ganz so einfach).

Uuuuaaaaaah! Das fühlt sich aufregend an. Eine innere Fraktion steht entsetzt bis mahnend da:“Nee, komm… lass ma‘. Das bringt doch wieder nur Ärger. Nachher sitzt Du bestimmt da und sagts „Hätt‘ ich es bloß gelassen!“. Und dann sind wir wieder unterwegs und versuchen die Schäden zu reparieren und zu retten, was zu retten ist.“

Tja, Mädels. Genau das ist eine meiner Kernkompetenzen: Schäden reparieren zu können und zu retten, was zu retten ist. Damit könnt ihr mir nicht wirklich Angst machen. ‚Wir‘ machen das jetzt trotzdem und schauen, was dabei rum kommt. Wenigstens ist dann wieder Leben in der Bude.

—snip—

Gestern bin ich bestimmt eine Viertelstunde um den Rosenstrauß** meines Liebsten herumgeturnt, um wenigstens EIN (in meinen Augen) akzeptables Photo zu schießen. Meine Augen sind leider nicht perfekt. Und mit der Brille und dem Sucher und mir klappt es nicht. Ich kann da justieren bis ich schwarz werde. So richtig auf den Punkt scharf dort, wo ich möchte… das will mir mit dem Lensbaby nicht gelingen. – Ich warte jetzt nicht, bis ich mir Gleitsichtkontaktlinsen gekauft habe oder eine bessere Kamera oder…

So unperfekt ist auch ganz schön***. Da habt Ihr:

 

IMG_1134

Ich wünsche Euch einen liebenswerten unperfekten Tag!

 

(* Vielleicht nicht die BESTE Seite über Morgenseiten, aber die ERST-beste 😉 )

(** den ICH ihm schenkte… weil ER nämlich auch nicht perfekt ist und das mit den Blumen eher nicht so hinbekommt)

(*** irgendwie und eigentlich)