Scribble #3

IMG_1805IMG_1806Schon gestern abend musste ich unbedingt weiterkritzeln 🙂

 

 

 

Und heute wollte (vielleicht, weil der Himmel wieder grau ist) wenigstens ein bischen zarte Farbe dazu.

 

Erkenntnisse der Tag-3-Kritzeleien:

  • Je weniger ist denke, desto selbstverständlicher entstehen die Formen auf dem Papier.
  • Dass der Stift, den ich z. Zt. benutze, so langsam trocknet und es immer wieder zur Schmierando kommt ist lästig. Ich brauche einen anderen Stift, bei dem ich nicht so achtsam sein muss.
  • Ich habe Freude daran, mir anderer Leut‘ Kritzeleien anzuschauen.
  • Ich habe Lust, mir ein paar grundsätzliche Techniken in Sachen Muster bei anderen abzugucken. Ich mag ‚Werkzeugkisten‘.

Hat jemand von Euch ebenfalls Lust bekommen zu kritzeln? Inzwischen habe ich mitbekommen, dass es auch hier im Netz schon eine ziemlich große Gemeinschaft von Leuten gibt, die z. T auch in Foren organisiert sind. Wenn ich dranbleiben sollte mit der Zeichnerei, dann werde ich da vielleicht mal vorbeischauen.

Ich wünsche Euch ein Wochenende nach Eurem Geschmack! *wink*

 

 

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Scribble #2

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Erkenntnisse des zweiten Tages:

  • Schmieren gefällt mir nicht.
  • Kritzeln braucht Fachbegriffe: ein Kringel ist ein Krongel, wenn er eine Fläche unterteilt (oder so).
  • Ich fühle mich noch ziemlich unsicher mit der Kritzelei. Inspiration zu holen hilft.
  • Offensichtlich wachsen seltsame Dinge in meinem Kopf.

Scribble #1

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Erkenntnisse des ersten Tages:

  • Kritzeln macht immer noch Spaß.
  • Der Kopf leert sich ruckzuck und es gibt nichts anderes zu tun.
  • Kritzeln kann länger dauern, als ich dachte.
  • Kritzeln erzeugt Flow.

Kritzeln für die Seele – eine Herausforderung

Während der gesamten Gymnasialschulzeit habe ich eigentlich permanent gekritzelt. Muster, Tiere, verschiedene Schrifttypen… Ich habe mehr gekritzelt, als Dinge aus dem Unterricht aufgeschrieben. Und wenn ich mir meine Zeugnisse anschaue, bin ich damit ziemlich gut gefahren. Kritzeln hat mir geholfen, mich besser konzentrieren zu können. Aus heutiger Sicht würde ich sagen: „Es hat mich gekritzelt. Ich musste gar nichts dafür tun.“ Ein wunderbarer Fast-Automatismus, der mich beruhigte und aufnahmefähiger machte für den oft nicht so arg spannenden Unterricht.

Irgendwann habe ich dann aufgehört zu kritzeln. Mir gingen Gedanken durch den Kopf wie: Kritzeln ist nicht mehr angemessen… Du bist jetzt erwachsen!

Nachdem ich lange genug nicht gekritzelt hatte, und ich es begann zu vermissen, habe ich mir ein neues Totschlagsargument ausgedacht: Wenn schon kritzeln, dann ERWACHSEN kritzeln! Es muss etwas VERNÜNFTIGES dabei herauskommen! – Das habe ich gut hinbekommen: mit der Perfektionismusfalle kriege ich mich auf alle Fälle. Denn wenn ich nicht sicher bin, etwas perfekt zu können, aber den Anspruch an das perfekte Ergebnis habe… lasse ich es gleich anzufangen.

Also habe ich jetzt gute 30 Jahre nicht gekritzelt. Schade eigentlich.

Ich würde das gerne ändern. Mir meine Kritzelerlaubnis zurückholen. Weil das offensichtlich nicht so einfach ist, weil ich es sonst schon viel früher gemacht hätte, stelle ich mir eine persönliche Aufgabe: 30 Tage lang werde ich irgendetwas in ein Büchlein kritzeln. Um wieder in Übung zu kommen, werde ich mir erst einmal Inspirationen holen. Heute z. B. kritzele ich eine Art Mandala, das ich auf einem Hand-Henna-Tattoo gefunden habe. – Ich mache mir die Hürden niedriger und erlaube mir IRGENDETWAS zu kritzeln. Kann sein, es werden viele Mandalas. Kann sein, schon morgen wird es etwas anderes. Heute ist es Schwarz-Weiß-Gekritzel, übermorgen kann sich das erledigt haben und ich habe Lust auf Farbe. Alles ist erlaubt.

Noch eine Vorgabe mache ich mir: die Ergebnisse hier festzuhalten.

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Hat jemand von Euch Lust mitzukritzeln? Ich würde mich freuen 😉

Nuss-Paprika à la Rübenigeline

IMG_1793 Einige in unserer Patchworkfamilie lieben Nuss-Paprika. Ich bin da ja eher nicht so begeistert und fand es immer ein wenig fade-babbich.

Andererseits mag ich ja fast alles, in dem Cashewkerne drin sind… da war es für mich dann naheliegend, dass ich irgendwann mal ausprobiere, ob ich nicht selber so einen Aufstrich gebastelt bekomme. Nu isses soweit:

Zutaten:

1/2 Dose geröstete und gesalzene Cashew-Kerne
2 Stück eingelegte geröstete rote Paprika (aus dem Glas von Aldi)
1 EL Kartoffelflocken (Püree von Alnatura)
1 EL Gomasio
1 EL flüssiger Honig

Zubereitung:

Alles hintereinander in den Multizerkleinerer oder Mixer geben und zu einer ordentlichen Pampe verarbeiten.

Fertich!

Durch die eingelegte Paprika bekommt das Ganze eine säuerliche Note, die ich sehr erfrischend finde. Was mir total gefällt ist, dass der Aufstrich eine total krasse Farbe hat. Wirklich so knallig, wie auf dem Foto. Da macht mir das Essen gleich noch einmal so viel Spaß!

Viel Freude beim Nachbasteln und guten Appetit.

Der Magic Monday, der ein Tuesday wurde…

 

Die Magic-Monday-Beiträge des Querfühlers ziehen in den Bilder-Blog um 😉

Querfühler Bildl-Ich

Uff. Ich habe eine ganze Menge verpasst bei paleica. Inzwischen ist das Magic-Monday-Projekt beim 34. Thema angekommen: frühlingshaft.

Was soll’s. Vielleicht arbeite ich das ein oder andere Thema noch mal nach… vielleicht nicht. Für heute jedenfalls: Mors vom Poller, Hack’n in’n Teer! Hier sind die Ergebnisse:

Ein ganz herzliches Dankeschön noch mal an paleica: Wenn Du mich nicht geweckt hättest, würde ich vielleicht immer noch schlafen.

Ich wünsche allerseits einen wundervollen belebenden Frühlingstag!

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Ein Stück vom Paradies für Bücherverrücker und -verrückte

 

IMG_1445 Wen schon allein der Anblick von Büchern glücklich macht, der ist auf dieser schönen Seite total richtig.

Bookshelf Porn

Ich habe mich gerade mal durchgeblättert und finde jede Menge zum Schwelgen, Träumen, Haben-Wollen und Lachen.

Viel Spaß beim Stöbern und einen schönen Frühlingstag wünsche ich Euch!