Bärlauchsalz… schnell noch mal zugreifen

Bevor die Zeit endgültig für dieses Jahr vorbei ist, hier noch eins meiner Lieblingsrezepte für Bärlauch, weil man ihn so das gesamte Jahr genießen kann:

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Man nehme:

100g Bärlauch (wenn Ihr keine Möglichkeit habt, ihn selbst zu pflücken: es gibt ihn inzwischen auch in den Supermärkten frisch… sogar bei Lidl)

500g Salz (ich nehme gerne Himalayasalz, es geht aber auch Stinknormal-Salz 😉 )

Und so geht’s:

Den Bärlauch säubern und wenn es nötig ist, ihn zu waschen, dann danach gut trocken tupfen. Danach den Bärlauch grob schneiden und in den Mixer oder Multizerkleinerer geben. Hier weiter zerkleinern. Nun das Salz hinzugeben und alles zusammen zu einer homogenen Masse ‚mahlen‘.

Das Salz in eine Auflaufform umfüllen und im Backofen bei 50 Grad trocknen lassen. Damit die Feuchtigkeit abziehen kann, die Ofentür mit einem dazwischengeklemmten Kochlöffel leicht auf Kipp halten. Je nachdem, wie feucht das Salz ist, dauert das 1-2 Stunden. Natürlich könnt Ihr das Salz auch an der Luft trocknen. Es dauert nur dadurch länger.

Nach dem Trocknen mit einer Gabel auflockern oder noch einmal mit dem Mixer bearbeiten und in gut verschließbare Gläser abfüllen.

Ich habe im letzten Jahr so viel davon gemacht, dass ich in diesem Jahr noch davon zehre. Das Salz ist inzwischen zwar nicht mehr so gritzegrün, wie zu Beginn, aber noch genauso schmackhaft. Es eignet sich hervorragend zum Würzen von Dressings, aber auch zum Kochen, Braten, Grillen und zum Anfertigen von Dips oder Kräuterbutter. Darum findet Ihr es (gefühlt) auch in mindestens jedem zweiten herzhaften Gericht, das ich hier gebloggt habe.

Guten Appetit!

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6 Kommentare zu “Bärlauchsalz… schnell noch mal zugreifen

  1. Auf dieselbe Art mache ich mein Kräutersalz. Dazu verwende ich sämtliche Kräuter aus meinem Garten: Liebstöckl, Thymian, Salbei, Rosmarin, Oregano, Majoran, Schnittlauch, Basilikum . . .

    • Das geht auch wunderbar mit Blüten und sieht dann auch noch schön aus. Allerdings jage ich die ganze Geschichte da nicht durch den Mixer, sondern reibe von Hand im Mörser, damit von Kornblume, Rose, Calendula und Co. ausreichend große sichtbare Teile übrig bleiben.

  2. Pingback: Wildpflanzen-Sammelkalender Mai | Querfühler

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