Und noch ein Baby!

Da war ich wohl schwanger und habe es gar nicht mitbekommen.

Wobei das natürlich nicht so ganz stimmt. Ich will mich ja schon lange von Dingen trennen und kriege nur einfach nicht den Mors vom Poller.

Aber jetzt ist es soweit. Ich nehme Anlauf… und springe. Mitten hinein in ein zweites 365-Tage-Projekt, in dem ich mir vorgenommen habe, mich jeden Tag von mindestens EINER Sache zu trennen.

Und weil ich weiß, wie schwer es mir fällt, solche Dinge durchzuhalten, halte ich die ganze Geschichte dokumentarisch in einem Extra-Blog fest. *ausatme* … *einatme* … So. Nu‘ isses raus!

Vielleicht fragt Ihr Euch: braucht es dazu denn jetzt eigentlich NOCH einen Blog? Kann die das denn nicht einfach hier bei Querfühler platzieren? – Nee. Kann sie nicht. Ich will das, von dem ich mich trenne nicht dort sammeln, wohin ich immer wieder zurück kommen möchte. Außerdem bin ich eben auch ein Spielkind… und liebe es, neue Blog-Formate auszuprobieren. Darüber hinaus liebt es die Ordnungsfee in mir, wenn alle Dinge an ihren Plätzen sind. Und Müll gehört nun mal einfach nicht auf den Esstisch, egal wie schön er fotografisch aufgearbeitet ist 😉

Bei ‚Querfühler set’s them free‘ wird es natürlich nicht nur Bilder der entsorgten Dinge geben, sondern auch Gedanken dazu. Ohne kann ich wohl nicht.

Ich freue mich, wenn Ihr mich auch in diesem ‚Drüben‘ von Zeit zu Zeit heimsucht und noch mehr würde ich mich freuen, wenn es Leute gäbe, die zusammen mit mir ausmisteten und mir über ihre eigenen Erfolge (oder auch Schwierigkeiten mit der Aktion) ab und zu eine Nachricht hinterließen.

Ich wünsche Euch eine schöne, aufgeräumte zweite Wochenhälfte!

 

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13 Kommentare zu “Und noch ein Baby!

  1. Dann wünsche ich dir eine spannungsfreie, lust-volle, ent-sorgende 365TageGeburt 🙂 Bestimmt überkommt mich manches Mal die Lust, daran teilzunehmen. Auf jeden Fall werde ich hin und wieder durchs Fenster gucken und schauen, wie sehr du bereits in den Wehen liegst und dir zurufen (wenn nötig): PRESSEN! PRESSEN! PRESSEN!

  2. Wow, ausmisten und das gleich noch verbloggen – Hut ab. Das könnte ich nicht. Also das ausmisten, das bloggen schon (denke öfter an weitere 365 Tage Projekte – bekloppt 😉 )
    Dein Projekt werde ich verfolgen und wer weiß, vielleicht spornt es mich zum ausmisten an. Nötig wärs.

    Liebe Grüße,
    Vera

    • Ich glaube, ohne die öffentliche Dokumentation würde ich es viel schneller wieder ‚lassen‘ 😉

      Das Sich-Zeigen (auch oder gerade mit ‚unmöglichen‘ Dingen) ist für mich eine hilfreiche Art der Selbstreflexion. Und es hilft mir zu wachsen.

      Ich habe ganz viele Scham-Gedanken:“ DAS kannst Du doch nicht wirklich ÖFFENTLICH machen! Was sollen die Leute denken, was Du für eine bist? Hoffentlich sehen das nicht die Nachbarn… die Leute aus dem Netz kennen Dich ja nicht, da ist das alles nicht so schlimm.“

      Ich habe aber keine Lust mehr, mich zu schämen. Und schon gar nicht für Probleme, die andere auch haben.

      Im Gegenteil: Ich möchte gerne mit meinem Mich-Zeigen anderen Mut machen, selbst mit der Schämerei aufzuhören und sich ebenfalls zu öffnen und anderen zuzu-mut-en. Wir sind alle ein wenig ver-rückt. Na und?

      Ich glaube, dass der Frieden mit sich selbst Grundlage für mehr friedvolles Miteinander ist. Und Frieden zu stiften ist mir ein wirkliches Anliegen.

      Herzliche Grüße, Cynthia

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