Scribble #23

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Nachdem ich gestern festgestellt habe, dass der Stift noch gut in der Hand liegt, habe ich gleich weitergemacht… und heute dann vollendet. Relativ wenige Mustervarianten, klarer Rahmen, zwei korrespondierende Gruppen. Eine ausgewogene Mischung und entspannend zu zeichnen. Das Zeichnen kommt also auf jeden Fall wieder mit auf die Kreativliste.

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6 Kommentare zu “Scribble #23

    • Ich freue mich, dass Dir meine Bilder gefallen 🙂

      Das Büchlein lag schon gut 20 Jahre bei mir herum. Ich neige dazu, schöne Papierdinge zu sammeln. Und dann schreibe ich nie herein, weil ich so viel Respekt vor ihrer Schönheit habe… und sie nicht mit Unnützem besudeln möchte. Oder denke, dass ich sicher sein muss, sie auch wirklich regelmäßig zu füllen. *lach*

      Ich bin schon ziemlich schräg in manchen Dingen.

      Und jetzt, mit kurz vor 50, habe ich gedacht, es wird mal Zeit, Dinge einfach zu beginnen, ohne zu wissen, wie lange ich sie wohl durchhalten werde. Und mir von vorn herein zu erlauben, evtl. zu scheitern. Bisher funktioniert es. Ich hatte das Büchlein jetzt drei Wochen ‚verkramt‘ und dann ist es mir wieder in die Hände gesprungen. Ich habe begeistert zurück geblättert und mich gefreut, dass ich schon einige wirklich schöne Dinge darin gezeichnet habe. Ich finde es schön, sie an einem Ort zu wissen und nicht auf einzelnen Zetteln. Das fühlt sich mehr nach ‚alles meins!‘ an 😉

      Deine Frage habe ich jetzt nicht verstanden… hilfst Du mir mal vom Kabel, was genau Du wissen möchtest?

    • Es gibt wohl auch Seminare… aber ich habe keins besucht. Auf irgendeinem Blog bin ich über das Thema Zendoodle gestolpert und dann hängen geblieben. Da gibt es uuuuuuunheimlich viele Leute, die das betreiben und teilweise mit faszinierenden Ergebnissen.

      Ich habe mir einfach einiges angeschaut und ein paar Muster nachgezeichnet. Die Dürer-Ideen haben mich aus dem ‚Nichts‘ angesprungen. Das möchte ich auch gerne weiter verfolgen. So was habe ich schon als Kind und Jugendliche gern gemacht: Vorlagen berühmter Maler nachzuarbeiten und mit anderen Materialien zu verfremden.

      • *noch mal reinhoppel*

        Bei diesem Bild habe ich mir den Rahmen vorgegeben, weil ich mal wieder eine Fläche füllen wollte. Dann habe ich rechts unten mit einem kleinen Kreismuster begonnen… ein anderes drangeklebt und das Ergebnis dann umrandet. Dann habe ich weitere halbkreisförmige (rechts) draufgesattelt. Dabei kam mir die Idee, die schlangenförmigen Auswüchse daran anzulehnen und sie herauswachsen zu lassen. Nachdem die dann da waren, habe ich wieder das Gesamtergebnis umrandet. Dann war da rechts oben eine Lücke, in die etwas ‚wollte’… also wuchsen dort die drei pfauenaugigen ‚Amöben‘. Und… Du ahnst es schon: wieder habe ich alles zusammen umrandet.

        Dann habe ich mich für ein paar einfach Muster entschieden, um die verschiedenen Formen zu füllen.

        Dann kam Ratlosigkeit. Leere.

        Und dann die Idee, das gleiche Prinzip von der gegenüberliegenden Seite auszuführen. Gedacht… getan.

        Das sah jetzt erst mal ganz nett aus… aber noch nicht fertig. Sollte ich weitere autonome Teile zeichnen oder etwas, was alles verbindet. Und wenn letzteres… was könnte das dann sein? Ich wollte nicht noch mehr Muster… noch mehr rumgeschlange… noch mehr Augen. Und dann kam mir die Idee, einen Hintergrund für die gesamte restliche Fläche zu wählen. Ich hatte da gestern irgendwo etwas gesehen, von dem ich dachte: DAS kannst Du sicher mal irgendwann gebrauchen, wenn Du ‚ohne denken‘ zeichnen möchtest. Also habe ich es aufgespürt und umgesetzt.

        Da ich das Ergebnis zu ‚flach‘ fand, habe ich mich entschlossen, zum ersten Mal zu schattieren, damit das Muster wirklich in den Hintergrund tritt.

        Das war’s dann eigentlich auch ’schon‘. 🙂

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