An Maronen muss Butter

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… sonst wirken sie nicht!

Hallo zusammen 🙂

Ich bin ganz schön versumpft in den letzten beiden Jahren. Vor zweieinhalb Jahren schien die einzig sinnvolle Idee zu sein, in das Haus meines Mannes zu ziehen… in dem auch seine Exfrau lebte und (zu diesem Zeitpunkt) die jüngste gemeinsame Tochter. Frau Nr. 1 war erneut an Krebs erkrankt, wir bekamen eine Kündigung von unserer Vermieterin wegen Eigenbedarfs… Tochter III sollte nicht ‚allein‘ mit der Situation sein. Außerdem wollten wir ja ohnehin irgendwann in dieses Haus ziehen. Nun war ‚irgendwann‘ eben früher.

Ab da ging es mit mir eigentlich nur noch bergab. An der Mordsrenoviererei habe ich mir die rechte Hand kaputtgerobbt. Ich nenne nun einen schmerzhaften Schnappfinger mein eigen, den ich jeden Morgen erst mühsam in Bewegung setzen kann. Immer häufiger tauchten Kopfschmerzen auf. Bauchschmerzen wurden zu chronischen Begleitern. Zu Beginn des Jahres dann eine Schulterentzündung, die mir meine letzten Auftankmöglichkeiten nahm. Sie hält an und ich kann den rechten Arm kaum bewegen. Weder an Gartenarbeit (wie sie nötig wäre) noch an konzentriertes Zeichnen oder Photographieren ist zu denken. Ich kann kein Werkzeug länger halten, keinen Stift sauber über einen längeren Zeitraum führen, die Kamera nicht mehr sicher halten.

Vor anderthalb Jahren ist dann mein vierbeiniger Gefährte chronisch erkrankt. Wegen Krallenentzündung wurde ihm eine Zehe amputiert. Danach begann das Drama an allen vier Pfoten. Die Medikamente, die eh nicht heilten, machten ihn depressiv und er wollte von mir nix mehr wissen. Inzwischen begleite ich ihn alternativmedizinisch, sehe aber, dass es ihm graduell immer schlechter geht. Wenigstens ist er wieder gern bei mir.

Zuschlechterletzt kamen jetzt auch noch Schmerzen in den Füßen dazu. Da muckt es auch und fühlt sich matschig und entzündet an. Anlaufschmerz ist jetzt an verschiedenen Stellen meines Körpers mein zweiter Vorname.

Also: ziemlich viel Mist.

Ich habe nach Auswegen gesucht und keine gefunden, die für mich funktionierten. Zwischenzeitlich dachte ich, dass ich mich von meinem Mann trennen müsste. Liebe war nicht das Problem. Aber ich verlor die Achtung vor ihm, weil ich zu nah miterlebte, wie sehr seine alte Familie und seine Exfrau nach wie vor sein Leben bestimmten. Und damit unser Leben. Ich fand einfach keinen Platz, an dem ich mich frei und lebendig fühlte in diesem Haus.

Vor einigen Monaten dann kam ein Angebot zu mir: 400 km nördlich meiner Wahlheimat, in meiner spirituellen Heimat Steyerberg, wurde eine Lernbegleiterin an einer Freien Schule für Gewaltfreie Kommunikation gesucht! Wow! Endlich etwas, wofür es sich lohnte, meinen Mann zu ‚verlassen‘. Etwas, was mir versprach, meine Lebendigkeit wiederzufinden, meine Wirksamkeit, meine Lust am Leben auch wenn mein Körper jammerte.

Ich zog also ‚in Teilzeit‘ um und kam… vom Regen in die Traufe. Jedenfalls was einige Aspekte angeht. Meine Wohnsituation ist deutlich suboptimal. Eigentlich wohne ich in WG. Uneigentlich gibt es niemanden, der zuverlässig da ist und ansprechbar wäre. Uneigentlich zieht gerade jemand seit zwei Monaten aus… eine andere seit zwei Monaten ein… eine dritte weiß noch nicht, ob sie bleibt. Äh. Eigentlich weiß nicht mal das ‚Haus‘, ob es bleibt. Total verrückt!

Und beruflich? – Da brennt es auch an allen Ecken und Enden. Gerade in diesen Tagen bewegt sich das ganze System erdrutschartig. Und ich? Mittendrin.

Uff.

Aber ich bin zuversichtlich. Unglaublich eigentlich. Die EIGENTLICHE Arbeit bockt nämlich total. Die Kids sind toll. Vielfach ausgestattet mit reichlich Nervensägenpotential aber lebendig und kraftvoll. Heute war ja der letzte Schultag vor den Ferien. Da haben doch glatt 4 von 10 anwesenden SchülerInnen gesagt, dass sie auf Ferien gerade gar keinen Bock haben. Sie würden lieber in der nächsten Woche in die Schule gehen! So ganz verkehrt kann die Sache also nicht sein. – Das Team ist auch prima. Da kann echt was gehen. Aber: Irgendwas ist ja bekanntlich immer. Und daran arbeiten wir jetzt. Mal sehen, was dabei herauskommt.

Manchmal macht mir das Tempo und die Ereignisse auch mulmige Gefühle. Ich würde so gern einen Anker werfen. Aber derzeit ist das Wasser noch zu tief… die See zu bewegt… kein Land in Sicht.

Und dann geh ich den Vierbeiner lüften und entwässern und finde zwei Handvoll Maronen auf keinen vier Quadratmetern. *schnapp*

Meine Kleine ist total glücklich. Butter in die Pfanne, Pilze dazu, etwas Thymian, Peterdulie und noch Salz und Pfeffer. Mmmmmmmmh! Das ist Zuhause. Heimat. Geborgenheit. Dieser nussige Duft und die zart schmelzenden Pilze auf der Zunge. Einfach nur paradiesisch!

Wer hatte Probleme? Ich kann mich nicht erinnern.

Habt einen angenehmen Abend und eine erholsame Nacht!

 

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Scribble #29

IMG_0048Monatelange Renovierungs- und Umzugsarbeiten haben mich komplett beschäftigt. Wir mussten uns räumlich sehr verkleinern und ich ersticke immer noch in Kartons und Kisten ,weiß nicht wohin mit dem Zeug und starre auf unfertige Wände, die darauf warten verputzt zu werden und Böden, die gerne noch verlegt werden wollen.

Darüber hinaus leben wir jetzt mit der Exfrau meines Mannes unter einem Dach… und mit den teilweise anwesenden Töchtern. Wir leben unten… sie oben im Haus. Für jemanden wie mich, die ohnehin schon sehr geräuschempfindlich ist, eine fast nicht zu bewältigende Situation. Seit zwei Monaten laufe ich hier oft mit Kopfhörern auf dem Schädel rum, damit ich nicht alles mitbekomme. Als wäre das noch nicht genug, habe ich auch mal wieder meinen Job verloren… aber das ist eine längere Geschichte (eigentlich sind ALLE Geschichten, die ich in diesem Absatz angerissen habe viiiiiiel läääääänger).

Jedenfalls ist die Situation gerade nicht so, dass meine Kreativität Platz hätte. Die Kraft und auch Inspiration fehlt mir an allen Ecken und Enden. Mein inneres Spielkind hat jedoch einen Trotzanfall bekommen und eine 24er-Packung Filzer bestellt. Scheiß drauf, dass die Welt gerade untergeht! Sie will es bunt!

Und so kritzele ich jetzt seit ein paar Tagen bunte Sachen vor mich hin. Vielleicht hilft es ja. Die ‚Kleine‘ jedenfalls macht es zufrieden.

Trau Dich!

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Es ist nie zu spät, mal etwas zu machen, das man noch nie gemacht hat. Vor 1,5 Jahren habe ich mir ein neues Auto gekauft und mich von meinem alten Volvo Kombi verabschiedet. Bei dem habe ich ja allerhand Kleinigkeiten selbst repariert. Leuchtmittel auszutauschen war da ein Klacks. Selbst Scheinwerferverblendungen nur teilweise auszutauschen und neues mit altem Material zu ergänzen ging problemlos. Das war ja alles eine sehr übersichtliche und robuste Geschichte.

Ganz anders dagegen bei diesem neumodischen Kram. Alles ist eng, abgerundet, hinter irgendeinem fixierenden und schützenden Kunststoffzeug versteckt. Das mag funktional sein, dient aber, wie ich vermute, auch dazu, dass man nichts selbst dran rumfummelt. Als im Februar dann die erste Birne im vorderen Scheinwerfer kaputt war, hab ich die Kiste in das Autohaus am Ort gebracht. Schließlich hatte ich den Wagen dort gekauft und die versichterten mir glaubhaft, dass sie so freundlich wären, bei solchen Geschichten keine Arbeitszeit zu berechnen, sondern nur den Materialpreis. Das fand ich super! Sehr guter Service. Das Auto dort gekauft zu haben, fühlte sich gleich noch mal besser an.

Ungefähr so lange, bis ich die Rechnung sah.

24,45 €

Da blieb mir glatt die Spucke weg. Nicht nur, dass ich es ohnehin unerklärlich fand, dass nach etwas über einem Jahr ein Birnchen kaputt geht, wo ich doch bei meiner alten Kiste (trotz stetiger ‚Tagbeleuchtung‘) in 7 Jahren nur zwei Vorderscheinwerferbirnen wechseln musste und eine der hinteren Blinkleuchten… Jetzt suchte ich vergeblich nach der Feingoldauflage, die das Material bei diesem Preis haben musste.

Gestern nun war es wieder so weit. Diesmal blieb die andere Seite dunkel. Mein Partner rief das Autohaus an, um einen Termin zu machen. Auf seine Nachfrage hin, warum diese Birnen denn so schnell kaputt gingen, wurde ihm beschieden, das Material heute sei einfach so schlecht, dass es bei Erhitzung und gleichzeitigem Durchfahren von Schlaglöchern schon mal einfach ‚knack‘ in der Glühwendel machen würde. – Aha. Schlechtes Material. Wenn ich mir überlege, dass ich für ein PAAR H7-Birnchen zwischen 6 und 20 Euro bezahle (o.k. man KANN auch 35 zahlen, aber das ist ein preislicher Ausreißer im Angebot), dann kann ich von einem einzelnen Birnchen, das mich 24,45 kostet eigentlich schon erwarten, dass das kein minderwertiges Material ist. Ich war, gelinde gesagt, etwas irritiert.

Die Irritation wuchs sich schnell zum Sauer-Sein aus. Ich hatte mich beim letzten Mal ja schon tüchtig geärgert und hatte nicht vor, mich weiter nasführen zu lassen. Also: andere Werkstatt angerufen. Die Leute da sind mir ohnehin viel sympathischer und haben mein altes Schätzchen zu reellen Preisen repariert. Leider ging da niemand ans Telefon.

Wozu Wut doch alles gut sein kann: Ich also noch mal raus an die Kiste. Motorhaube auf. So schwer kann das nicht sein. Ein Automechaniker braucht garantiert keine 5 Minuten für so einen Wechsel. Nicht mal, wenn alles gut verpackt ist. Und: siehe da.  Es geht. Ohne Werkzeug. Frau muss nur die Traute haben.

Diese Frau hat sie!

Nachdem ich erfolgreich die alte Birne aus- und wieder eingebaut hatte, bin ich zur Tanke gefahren und habe dort ein Birnchen mit Feingoldauflage gekauft. Immer noch um die Hälfte günstiger als im Autohaus. 14 km zu fahren, um im Baumarkt Material zu shoppen, hatte ich einfach keine Möge mehr gestern, weil eh ein harter Tag war. Und weil es mich nervös macht, wenn mir Nachbarn oder gar der eigene Kerl auf die Finger schauen können, wenn ich etwas zum ersten Mal mache, bin ich auf einen Parkplatz gefahren, auf dem wenig Betrieb ist. Motorhaube auf. Wasserschutz runter. Stecker ab. Birnchen raus. Birnchen rein. Stecker drauf (nach Gefühl… wegen ohne Sichtkontakt… fummelfummel). Wasserschutz druff. Motorhaube zu. Licht an. Funzt.

Sehr schön!

Den Rest des Tages hat mir die Aktion gute Laune beschert. Ich kann so was. Ich bin lernfähig. Eigentlich gibt es nicht viel, was ich nicht lernen könnte… wenn ich will. Manchmal will ich. Ich werde mir jetzt ein paar ADAC-getestete Birnchen besorgen, die eine hohe Lebensdauer haben und die werden eingebaut, wenn die jetzigen dann das Zeitliche segnet. Ich freu mich schon drauf. Und die nächste Herausforderung kommt bestimmt!

Und noch ein Baby!

Da war ich wohl schwanger und habe es gar nicht mitbekommen.

Wobei das natürlich nicht so ganz stimmt. Ich will mich ja schon lange von Dingen trennen und kriege nur einfach nicht den Mors vom Poller.

Aber jetzt ist es soweit. Ich nehme Anlauf… und springe. Mitten hinein in ein zweites 365-Tage-Projekt, in dem ich mir vorgenommen habe, mich jeden Tag von mindestens EINER Sache zu trennen.

Und weil ich weiß, wie schwer es mir fällt, solche Dinge durchzuhalten, halte ich die ganze Geschichte dokumentarisch in einem Extra-Blog fest. *ausatme* … *einatme* … So. Nu‘ isses raus!

Vielleicht fragt Ihr Euch: braucht es dazu denn jetzt eigentlich NOCH einen Blog? Kann die das denn nicht einfach hier bei Querfühler platzieren? – Nee. Kann sie nicht. Ich will das, von dem ich mich trenne nicht dort sammeln, wohin ich immer wieder zurück kommen möchte. Außerdem bin ich eben auch ein Spielkind… und liebe es, neue Blog-Formate auszuprobieren. Darüber hinaus liebt es die Ordnungsfee in mir, wenn alle Dinge an ihren Plätzen sind. Und Müll gehört nun mal einfach nicht auf den Esstisch, egal wie schön er fotografisch aufgearbeitet ist 😉

Bei ‚Querfühler set’s them free‘ wird es natürlich nicht nur Bilder der entsorgten Dinge geben, sondern auch Gedanken dazu. Ohne kann ich wohl nicht.

Ich freue mich, wenn Ihr mich auch in diesem ‚Drüben‘ von Zeit zu Zeit heimsucht und noch mehr würde ich mich freuen, wenn es Leute gäbe, die zusammen mit mir ausmisteten und mir über ihre eigenen Erfolge (oder auch Schwierigkeiten mit der Aktion) ab und zu eine Nachricht hinterließen.

Ich wünsche Euch eine schöne, aufgeräumte zweite Wochenhälfte!

 

Nominimi Nominima… Liebster-Blog-Award

liebsteraward3Da denkt frau an nix Arges… da flattert Ihr der Pulitzer ins Haus. Oder… *brille putz* … jedenfalls so etwas Ähnliches:

CREATIVERUS hat mich (wirklich… geschworen!) völlig überraschend nominiert und jetzt habe ich den Salat. Ich darf Ihre Fragen beantworten und den Award an 11 von mir ausgewählte Blogs weiterreichen. *schwitz*

Dann mal los:

S. van Lures Fragen an mich:

Verbringst du deinen Urlaub lieber zu Hause oder fährst du weg?

Ja. *lach*  – Wenn ich nicht auf der Flucht vor Dingen bin, die ich ‚eigentlich‘ erledigen müsste, verbringe ich meinen Urlaub auch gerne zuhause. Andererseits fahre ich total gerne weg. Ein paar Fernziele habe ich noch auf der Liste, die ich gern besuchen würde.
Hattest du nach dem Ansehen eines Horrorfilms schonmal Angst allein zu Hause zu sein? Wenn ja welcher Film;)

Das ist mir tatsächlich einmal passiert. Eeeeewigkeiten her, so Anfang der 80er muss das gewesen sein. Der Film hieß „The Fog“, von John Carpenter. Ich bin das Geräusch von dem ‚Enterhaken‘, der sich ins Fleisch ‚bohrt‘ über Tage nicht wieder losgeworden. Unterstützend für den Gruseleffekt war, dass ich ihn im November geschaut habe, wo es ja auch tatsächlich häufig neblig ist. *bei der erinnerung gleich wieder schudder*.

Welche Themen beschäftigen dich über die du nie bloggst?

Hm. Also… da gibt es schon einige. Dass ich über sie nicht blogge, liegt daran, dass ich mich lieber zu ihnen austausche. Darum landen diese Themen dann eher in virtuellen Gruppen, wo Feedback garantiert ist. In dieser Hinsicht ist das Bloggen tatsächlich ein bisschen wie Tagebuchschreiben. Nur wenigstens mit der Chance, dass mir andere Leute ihre Meinung zu meinem geposteten mitteilen und sich daraus ganz vielleicht eventuell ein lebendiger Kontakt entwickelt.

Gibt es Aufgaben die du absichtlich vergisst weil du keine Lust hast?

Was hattest Du noch mal gefragt?

Wenn du dir einen Musiker oder Schauspieler für ein Meet & Greet aussuchen könntest, mit wem würdest du einen Tag lang abhängen wollen?

Mal vorausgesetzt, dass ich wunderbarerweise plötzlich zum Sprachenwunder mutiert wäre: Sting. – Ansonsten bin ich ganz froh, dass ich die Gelegenheit nicht habe. Vermutlich würde mir das Ein oder Andere nicht mehr gefallen, wenn ich die Leute privat kennengelernt hätte. Es gibt einfach Informationen, die stehe dem unvoreingenommenen Genuß im Wege.

Wenn du ein Album aufnehmen würdest, das dein Leben beschreibt, was wäre der Titel?

To make the most of

Der wichtigste Song auf deinem Album?

Made my day

Warum bloggst du/ Warum hast du damit begonnen?

Ich wollte mal wieder meine Gedanken in die Welt lassen. Und ich hatte keine Lust, es an einem Ort zu tun, wo andere mich administrieren könnten. Ja… Selbstausdruck und Autonomie leben und die Möglichkeit das, was ich so mache über dieses Medium mit anderen (auch und gerade mir fremden Leuten) zu teilen und zu vervielfältigen. Das war wohl der Impuls, diesen Blog zu starten.

5 Dinge ohne die du nicht kannst?

Ich glaube, dass ich fast ‚ohne alles‘ könnte. Aber es gibt ein paar ‚Dinge‘, auf die ich nicht verzichten MÖCHTE (Reihenfolge ohne Ranking): meine Kamera, die nächtliche Umarmung meines Partners, Kontakt und Verbindung mit meinem Sohn, Sehen zu können, Hören zu können.

Wenn du dir Bilder aus deiner Jugend ansiehst, (Teeniejahre) an was denkst du dabei?

Wer, um Himmels Willen ist diese Person auf den Bildern?

—snip—

Danke für die Fragen (und die Nominierung), Sarah! Ich mag es, mir über Fragen Gedanken zu machen, auf die ich selbst nicht käme.

—another snip—

Jetzt kommt der zweite Teil der Veranstaltung: Wiederholung der Spielregeln für diejenigen, die ich nominiere… die Nominierungen selbst… und die Fragen, die die Nominierten beantworten dürfen…

Spielregeln:

  1. Verlinke die Person die Dich nominiert hat. (done)
  2. Beantworte 11 Fragen die Dir vom Blogger, der Dich nominiert hat, gestellt wurden. (done)
  3. Nominiere 11 weitere Blogger mit weniger als 200 Followern.
  4. Stelle 11 Fragen an Deine Nominierten.
  5. Informiere Deine Nominierten über diesen Post.

Immerhin schon zwei Sachen abgehakt. Also komme ich nun zum dritten Punkt. Die von mir nominierten Blogs sind… *tusch trommelwirbel*

  1. Findesatz, ein 365-Tage-Projekt, das mich jeden Tag mit einer Inspiration erfreut.
  2. Le rêve éveillé, nicht nur, aber auch ein 365-Tage-Foto-Projekt mit angenehm persönlicher Note.
  3. 365 Tage Gelb, … noch ein 365-Tage-Foto-Projekt. Aber eben nicht nur. Vom ‚Endergebnis‘ hätte ich gerne ein großes Bild 🙂
  4. PABUCA *lach* … echt jetzt? Ja. Schon wieder ein Projekt, aber nicht täglich, sondern wöchentlich. Bilder über die Seelen von Städten.
  5. Geheimtipps Paris habe ich im letzten Herbst vor meiner Paris-Reise aufgestöbert. Wunderbare Tipps! (Der war jetzt zur Entspannung… bevor… Ihr ahnt es sicherlich…)
  6. Photo project – 365 days. Hier ist drin, was drauf steht. Und wir sind mit unseren Startzeitpunkten ziemlich nah beeinander, sodass ich hoffe, dass wir uns gemeinsam hindurchbewegen können.
  7. Art of sketching, ein buntes Sammelsurium rund um Kunst anderer Leute und eigenes Gezeichnetes.
  8. Lichtbildwerkerin. Sie macht das Fotografieren glücklich, mich ihre Bilder. Ich mag es, die Welt durch ihre Augen zu sehen.
  9. Kunstkramkiste… in der ich manchmal spicken gehe.
  10. Den blauen Fuchs habe ich beim PABUCA-Projekt aufgegabelt und bin an ihm hängen geblieben; nicht nur aber auch, weil er mir Bilder aus meiner Heimatstadt mitbringt, die ich immer noch ganz arg vermisse.
  11. Also … jetzt könnte ich noch… einen Foto-Blog … oder … nee, lieber einen Blog, der mich auf andere Weise nährt. Nähren… Essen… Pflanzen… Jaaaaaa! Wilde Schönheiten, ein Blog über Wildpflanzen inklusive ihrer Verwendungsmöglichkeiten. Auf so was steh ich ja total! Die Bloggerin ist übrigens dieselbe, die auch das Jahr in Gelb ablichtet.

Punkt 3 auf der Liste geschafft!

Nun also meine Fragen an die Nominierten:

  1. Wann hast Du zum letzten Mal etwas Neues gemacht und was war es?
  2. Wann hast Du zum letzten Mal etwas Verrücktes gemacht? Wenn Du magst, erzähle, was es war.
  3. Wie war das für Dich? (Wähle Neues ODER Verrücktes … oder beantworte beides, wenn Du Lust dazu hast.)
  4. Welchen Moment würdest Du am liebsten aus Deinem Leben herausschneiden?
  5. Gibt es ein Thema, zu dem Du gerne (irgendwann, ganz in ferner Zukunft 😉 ) einen Blog starten würdest?
  6. Stell Dir vor, Du könntest einen Tag lang im Körper eines Menschen anderen Geschlechts leben… was würdest Du dann tun?
  7. Was hast Du Dir schon tausendmal vorgenommen aber noch nie gemacht?
  8. Wann willst Du es tun?
  9. Was ist Dein Lieblingsessen?
  10. Was bringt Dich zum Weinen?
  11. Was zum Lachen?

Na dann… viel Spaß beim Nachspüren und Beantworten. *schon mal tee und kaffee für alle koch*

Jetzt ’nur noch‘ die frohe Botschaft über die Nominierungen weitertragen und dann Füße hoch und Wesen offen! Habt einen schönen Nachmittag!

(Ach… und wer sie noch nicht entdeckt hat, kann ja mal in meinem 365-Tage-Foto-Projekt stöbern oder dort, wo ich PABUCA und andere Bilder abgelegt habe.)

 

 

 

Scribble #20

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Es dürert wieder; diesmal venezianisch. Warum den eigenen Kopf zerbrechen, wenn ein anderer schon perfekte Vorlagen geliefert hat. Da widme ich doch gern ein paar Stunden der liebevollen Ausarbeitung.

Erkenntnisse des Tages:

  • Ich brauche immer noch eine neue Brille.
  • Eine wirkliche Schönheit kann nichts entstellen.
  • Sorgsam, konzentriert und achtsam sein zu dürfen macht mich glücklich.
  • Es gibt nichts Schöneres, als zu tun, was man liebt.