Nich‘ lang schnacken … Kopp in‘ Nacken!

P1080397Inzwischen lernen schon die Grundschulkinder, wie wichtig es ist, immer genügend zu trinken. Da ist doch anzunehmen, dass diese Information inzwischen auch bei den meisten Erwachsenen angekommen ist.

Aber natürlich kann man dann immer noch darüber diskutieren, wie viel genau denn ‚genug‘ sei …

Man kann es aber auch lassen und annehmen, dass Leute, die sich mit diesem Gesundheitsthema beruflich beschäftigen, mit ihren Empfehlungen einfach mal recht haben. – Dann muss man es nur noch TUN.

Tja. Da klemmt es dann durchaus auch mal bei mir. Dass ich normalerweise zu wenig trinke, ist mir seit etlichen Jahren bewusst. Ich nehme es mir immer mal wieder vor, diesen Zustand zu ändern, habe es aber noch nie mehr als 3 Tage geschafft, meine empfohlenen Trinkmenge auch wirklich über den Tag verteilt zu mir zu nehmen. Im besten Fall kippte ich dann abends noch mal einen dreiviertel Liter (lustlos … versteht sich) in mich rein und bekam als Quittung dann die nächtliche imperative Aufforderung meiner Blase, aufzustehen und sie zu entleeren.

Nicht schön. Sogar lästig.

Zugespitzt hat sich meine Situation dadurch, dass mir wegen eines Tumors vor zwei Jahren eine Niere entfernt werden musste. Nun gilt es (eigentlich) noch mehr, diese verbliebende gut zu pflegen. Und womit? Mit ausreichend Flüssigkeitszufuhr. *seufz* – Dass ich jetzt trinken MUSS, macht die Geschichte für mich nun auch nicht leichter. Eher im Gegenteil. Ich habe fröhlich vor mich hingetrotzt. NU GRAD NICH!

So ist das mit meinem Verstand: wenn die inneren Widerstände nur kindlich machtvoll genug sind, hat er keine Chance, sich durchzusetzen.

Seit gut fünf Wochen habe ich diese ‚kindlichen‘ Widerstände nun überlisten können. Ich habe meine Spielfreude mit ins Boot geholt: durch eine App, die daran erinnert, wie weit ich täglich noch von ‚genug‘ entfernt bin. Außerdem freut sich die Ästhetin und die Strukturtante in mir … denn die App sieht nett aus, ist leicht zu bedienen, alle Werte lassen sich individualisieren und es gibt flotte Statistiken, die mein geborenes Jungfrauenherz höher schlagen lassen. Und wenn es dann in meiner Hand- oder Hosentasche auffordernd gluckert, weil ich seit längerem keine Eingabe getätigt habe … lächele ich … und gönne mir etwas zu trinken.

Hier der Link zum Ding.

Viel Spaß und gute Gesundheit!

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Any.do oder lass es

 

Wer mich kennt weiß: Ich liebe Ordnungssysteme.

Darum fahre ich auch auf diese kostenlose App meines für mich noch gewöhnungsbedürftigen Smartphones total ab:

Any.do

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Nicht nur lästige Pflichten lassen sich damit gut verwalten, ich sorge auch dafür, dass Dinge auf meiner Liste landen, die wirklich nützlich für mich sind und Freude und Fülle in mein Leben bringen.

Nun könntet Ihr Euch fragen: „Ehrlich, die schreibt sich auf, dass sie ihren Mann küssen will? Macht die das nicht ohnehin … oder ist es etwas so schlimm, dass sie sich wirklich dazu ermahnen muss?“

Meine Antwort: Ehrlich. Ich schreibe mir das auf. Und jedesmal, wenn ich darauf schaue, freue ich mich: ‚Ach ja, Jürgen küssen. Schön. Mach ich. So oft ich kann. Gleich, wenn ich ihn das nächste Mal sehe.‘

Und jedesmal merke ich, wie ich von Zuneigung und Liebe erfüllt werde, wenn ich das denke. Toll. Fast so toll, wie tatsächlich zu küssen.