Schwarzer Haufen (in Reminiszenz an Florian Geyer)

IMG_0184

‚Schwarzer Haufen‘ … o.k. … das könnte jetzt eine längere Geschichte werden über meine anfallsweise Sucht ‚Die Stämme‘ zu spielen und eine glorreiche Zeit. Und vielleicht schreibe ich darüber irgendwann auch einmal, wenn meine evtl. zu erwartenden Enkel der Geschichte müde geworden sind. Für heute lasse ich es dabei, Euch mit dem Rezept zu beglücken :-).

Das kommt rein (für 2 Portionen):

1 Pckg. frische schwarze Bandnudeln (gibt es gerade bei Lidl im Angebot)

1 Handvoll unterschiedliche Cocktail-Tomaten in möglichst dramatischen Farben
1 Rosmarinspitze (ca. 5 cm)

für das Pesto:
1 Knoblauchzehe
1/2 Bund glatte Petersilie
3 EL Kapern
3-4 Sardellenfilets
1 Handvoll Salatkernemix (Sonnenblumen-, Kürbis- Pinienkerne)

Olivenöl

Parmesan, frisch gehobelt
schwarzer Pfeffer

Und so geht’s:

Zuerst das Pesto zubereiten, denn dann kann es ein paar Minuten durchziehen, während die anderen Zutaten flott gekocht werden…

Die Salatkerne in einer Pfanne trocken anrösten, bis sie anfangen zu knistern. Sardellenfilets abspülen, damit sie nicht mehr so arg salzig sind. Wenn Ihr die trocken in Salz eingelegten Kapern verwendet auch diese gründlich abspülen, ansonsten nur abtropfen lassen.

Knoblauchzehe, Petersilie, Kapern, Sardellenfilets, Salatkerne und etwas Olivenöl in einen Mixer oder Mulitzerkleinerer geben und zu einem Pesto verarbeiten. Nach Bedarf Olivenöl dazugeben, damit es schön geschmeidig wird.

Die Tomaten halbieren. Rosmarin fein hacken.

Die Tintenfisch-Nudeln in Salzwasser al dente kochen. Währenddessen die Tomaten zusammen mit dem Rosmarin in Olivenöl kurz anschmurgeln. Ich mag den Garpunkt am liebsten, wenn die Haut der Tomate sich gerade so zu lösen beginnt. Sie sollen nicht matschig werden.

Die abgetropften Nudeln gründlich mit dem Pesto vermengen. Tomaten darauf anrichten und mit frisch gehobeltem Parmesan garnieren. Frisch gemahlenen Pfeffer darüber … und schwelgen.

Guten Appetit!

 

 

Gazpacho à la Rübenigeline

IMG_7767

Immer noch so eine Hitze … und kein Ende in Sicht. Wer hat da schon Lust zu kochen? – Ich nicht. Jedenfalls ganz bestimmt nicht tagsüber.

Darum blieb bis jetzt die Küche kalt, was aber nicht bedeutet, es hätte nicht trotzdem etwas Leckeres zu essen gegeben. Vielleicht habt Ihr ja Lust, mein kaltes Süppchen für Eure Wochenendküche zu übernehmen? Die meisten Zutaten lassen sich ja noch schnell erjagen oder zumindest geschmacklich schnell durch Sachen, die Ihr eh zuhause habt, ersetzen:

Man nehme:

2 kleine Dosen geschälte Tomaten
1/2 Salatgurke
1 rote Paprika
1/2 Zwiebel (gerne auch Gemüsezwiebel)
1 Knoblauchzehe
1 TL Salz (ich hab wieder mein geliebtes selbstgemachtes Bärlauchsalz genommen)
1 TL Zucker
1 TL Sumak (Essigbaumgewürz aus dem türkischen Lebenmittelladen)
1/2 TL Kreuzkümmel (frisch gemörstert)
Estragon (2 Zweige, ergeben feingeschnitten 1 EL)

zum Abschmecken:

Olivenöl
Zitronensaft
Zucker/Salz

für das Topping: Sahnejoghurt (den guten stichfesten), einige Blätter frische Pfefferminze, Salz

Und so geht’s:

Paprika, Gurke, Zwiebel, Knoblauch klein würfeln. Mit den Dosentomaten zusammen pürieren. Gewürze hinzufügen. Ab in den Kühlschrank damit und zwei Stunden durchziehen lassen.

Für das Topping den Joghurt mit der feingeschnittenen Minze und einer guten Prise Salz vermengen und ebenfalls kühl stellen.

Vor dem Servieren die Suppe noch einmal abschmecken: etwas Olivenöl hinzugeben, evtl. Salz und/oder Zucker ergänzen und, wenn Ihr es noch gerne spritziger mögt, einen Spritzer Zitronensaft dazu geben.

Die Joghurtzubereitung als Inselchen in die angerichtete Suppe geben. Evtl. mit feingeschnittenen Minzblättchen garnieren … oder mit kleingewürfelten Paprika und Gurkenstückchen … oooooder … mit frisch gerösteten Croutons (falls Ihr Euch doch noch an die heiße Herdplatte stellen mögt).

Ich püriere die Suppe nur so weit, dass sie cremig wird, aber die einzelnen Bestandteil noch sichtbar bleiben. Wir mögen das nämlich, wenn es auch in  einer Suppe noch etwas zum Beißen gibt :-). Ihr könnte Sie natürlich auch ganz fein pürieren und noch duch ein Sieb passieren. Dann passen die Croutons als Beilage am besten dazu.

Statt des Essigstrauchs (Sumak) könnt Ihr auch mit Essig würzen. Ich wollte das Gewürz nur endlich mal ausprobieren, weil es schon so lange in meinem Schrank auf seinen Auftritt wartete.

Lasst es Euch schmecken und bewahrt neben kalter Küche einen kühlen Kopf!

 

Mahlzeit! Pasta presto

IMG_7541

WAS für eine Hitze!

Da macht eine lange Kochorgie so richtig gar keinen Spaß …

Wie gut, dass ich noch etwas von dem Minz-Pesto übrig habe und ein paar Kirschtomaten der Verwertung lauern. Also: flugs Nudeln gekocht, währenddessen die Kirschtomaten halbiert und mit ein wenig provenzalisch sprechendem Gewürz in Olivenöl angeschmurgelt, Nudeln abgegossen, mit dem Pesto verrührt und die Tomaten dekorativ darauf verteilt.

Dazu ein erfrischendes Glas Gurken-Zitronen-Ingwer-Minz-Wasser*.

Mmmmmmmmh!

(*Rezept folgt 😉 )