Statt Blumen

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Neulich wurde ein Freund von mir 40. Kann schon mal passieren 😉

Da wir einige Tage vorher auch einen Geburtstag feierten kam das Gespräch irgendwie auf Rosen … und wer sie wann wem in welchem Maße schenken kann/darf/müsste. Das schien mir eine ziemlich komplizierte Angelegenheit zu sein. Da der Mann, der Geburtstag hatte, nicht MEIN Mann war, wären Rosen aus meiner Hand eigentlich ein No-Go gewesen. Andererseits wollte ich ihm welche schenken, da ich weiß, dass er eine romantische Ader hat. Wie also meinen und seinen Bedürfnissen gerecht werden, ohne dass jemand beschämt ist oder es ‚ungebührlich‘ findet?

Kein Ding, wenn man Blätterteig und Äpfel im Hause hat 🙂

Rezept hab ich ausnahmsweise mal geklaut. Bei Vanillakitchen. Die hat es aber auch schon geklaut … also: macht nix. Gute Sachen wandern eben von Teller zu Teller.

Das Rezept könnt Ihr ja bei ihr nachlesen. Ich will nur noch meinen Senf dazugeben: Ich habe darauf geachtet, dass die Äpfel nicht nur aromatisch sind, sondern auch eine schöne rote Farbe haben. Ich finde, so kommt das Rosenartige wunderbar zur Geltung. Den Puderzucker, den Vanillakitchen aufgestäubt hat, habe ich weggelassen. Das hätte die Färbung ja nur zugedeckt (und süß genug finde ich die Dinger ohnehin). Dafür habe ich zum Abschluss die fertigen Teilchen noch mit Rosenwasser besprüht. Die Nase isst ja schließlich auch mit!

So … zum Abschluss noch mal ein Bild vom Geburtstagstisch (die im Restaurant haben ganz schön irritiert geguckt als ich mit meinen Blechen da aufgelaufen bin):

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Ich wünsche Euch einen schönen Wochenanfang!

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Frühstart: Bratapfelgelee

Eigentlich ist es noch viel zu früh im Jahr, um ein Bratapfel-Rezept zu posten ^^

Aber was soll’s … wenn ich so herzlich darum gebeten werde (Danke für den Stupser, Anja 😉 ), dann muss es eben heute schon in die Welt. Weil ich es selber aber noch nicht koche … erst einmal ohne Bild 🙂

Man nehme:

900 ml naturtrüben Apfelsaft
350 g Gelierzucker (3:1) oder die mir liebere Variante: Rohrohrzucker + Pektin (oder Gelierhilfe 3:1)
1 Stange Zimt
eine Handvoll Korinthen
3 Nelken, fein gemörsert
1 Vanilleschote (alternativ 1 P. flüssige Bourbon-Vanille Finesse von Dr. Oetker)
einige Tropfen Bitter-Mandel-Aroma
evtl. noch einen Spritzer Zitrone, wenn Ihr es (wie ich) gerne ein bisschen frischer mögt.

Und so gelingt’s:

Den Apfelsaft erhitzen. Zimt und Korinthen dazugeben. 5 Minuten köcheln lassen und dann das Ganze eine gute Stunde (gerne auch länger) durchziehen lassen. Dann den Saft abseihen und die Korinthen dabei gut ausdrücken.

Die übrigen Gewürze zum Saft geben und mit dem Gelierzucker nach Anweisung zubereiten. GelierprobeAbfüllen … fertig.

Das ist ein wunderbares Marmeladenrezept für die kalte Jahreszeit, wo ich gerne schon morgens etwas Wärmendes zu mir nehme. Duftet verführerisch und dockt bei mir an alle winterlichen Glücksgefühle an.

Lasst es Euch schmecken!