Zucchini-Kartoffel-Süppchen im Exotic-Style

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Ich bin im anhaltenden Zucchini-Rausch (vermutlich werde ich hinter den Ohren schon grün). Heute war eine Suppe dran. Und ich dachte mir: Was mit Kürbis und Orange geht, müsste doch auch eigentlich mit Zucchini und Ananas funktionieren … Gedacht, getan, für gut befunden 😉

Man nehme:

5-6 Zucchini von der mittelgroßen Sorte
4 ebenfalls mittelgroße Kartoffeln
2 daumendicke Scheiben frische Ananas
2 Zwiebeln
1 daumendickes Stück frischer Ingwer (gerieben)
1 EL Kreuzkümmel (frisch gemörsert)
2 TL Curry
3 TL Miso-Brühe (oder Gemüsebrühe, wenn Miso aushäusig sein sollte)
Öl zum Anbraten
1,7l kochendes Wasser (genauso viel passt nämlich in unseren Wasserkocher *lach*)
100ml Kokosmilch
Salz

Und so geht’s:

Zucchini waschen und grob würfeln. Kartoffeln schälen und ebenfalls in Würfel schneiden. Das muss nicht so arg klein sein, weil das Ganze zum Schluß eh püriert wird.

Zwiebeln kleinschneiden. Mit dem gemörserten Kreuzkümmel, dem Curry und dem geriebenen Ingwer zusammen im Öl anschwitzen.

Die Zucchini und die Kartoffeln dazugeben. Alles zusammen etwas Röstaroma annehmen lassen. Dabei gelassen rühren.

Nun das kochende Wasser angießen und die Miso-Brühe dazugeben. Die Herdplatte runterschalten und die Zutaten gar köcheln (ca. 15 Minuten). Währendessen die Ananasscheiben vorbereiten und stückig schneiden. Die Ananas dazugeben und weitere 5 Minuten köcheln lassen.

Wenn Kartoffeln und Zucchini komplett durchgegart sind, die Suppe pürieren. Für die Geschmeidigkeit noch die Kokosmilch unterziehen. Evtl. nachsalzen, falls nötig.

Guten Appetit!

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Ich koch mich glücklich … Zucchinispaghetti, die dem Ruf der Oase folgen

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Vor noch einer Stunde war ich ziemlich niedergeschlagen …

Früher habe ich in solchen Situationen eine Packung mit Nudeln aufgerissen (das war, bevor ich davon Bauchschmerzen bekam). Noch früher habe ich mir eine Zichte angesteckt oder eine Tüte Chips weggehauen. Also: geholfen hat davon nix wirklich. Vermutlich, weil da wenig (Selbst-)Liebe im Spiel war.

Heute weiß ich: wenn ich noch in dem Zustand bin, dass ich kochen kann, dann kann ich mich auch glücklich kochen. Es gibt Gewürze oder Gerüche, deren Duft mir ein Lächeln ins Gesicht zaubern … aber es funktioniert auch genausogut mit Farben. Eben habe ich mal beides kombiniert. Es wirkt! Mir geht es deutlich besser 🙂

Außerdem liebe ich es, wenn neue erjagte Gerätschaften (in diesem Falle ein Julienne-Schneider) auf Anhieb so funktionieren, wie ich mir das vorgestellt habe und Gewürzmischungen das tun, wozu sie von mir auserkoren wurden. In solchen Situationen hab ich mich ganz schnell wieder richtig dolle lieb *grins*.

Los geht’s!

Man nehme*:

1 Zucchini
1 kleine rote Spitzpaprika
1 Handvoll braune Champignons
1/2 Knoblauchzehe
1 TL ‚Ruf der Oase‘ (Gewürzmischung von Herbaria)
3 EL Olivenöl
1 EL weißen Balsamico-Essig
1 EL kochendes Wasser

Und so geht’s:

Knofi ganz klein schneiden. Champignons in feine Scheiben schneiden. Paprika klein würfeln. Zucchini mit einem Julienne- oder Zestenschneider in Streifen schneiden.

Die Gewürzmischung mit dem heißen Wasser, 2 EL Olivenöl und dem Balsamico vermischen.

Pilze erst trocken in der Pfanne anbraten, bis sie ein wenig Wasser verloren haben und Röstaroma angenommen haben. Dann 1 EL Olivenöl dazugeben und den Knofi. Nach ca. 1 Minute die Paprika dazu. Nach einer weiteren Minute die Zucchini-Spaghetti dazugeben. Gut durchschwenken, damit sich die Zutaten gleichmäßig verteilen. Nun die Marinade darübergeben und kurz auf der Herdplatte durchziehen lassen.

Auf den Teller … und hinein in den Mund.

Mmmmmmmmh!

(* Die Menge reicht für jede Menge Glück bei einer einzelnen Person … oder für durch zwei geteiltes Glück als Vorspeise.)